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Mein neues Herrchen

Die harte Überfahrt

Am Samstag den 26. August 2006 ist mir bis dato das aufregendste in meinem Leben passiert.

Meine Schwester Lili und ich wohnten mit meiner Mama in Sontra bei meinen Zieheltern und deren kleinem Kind. Dort sorgten sie gut für uns. Nur leider war die Wohnung für uns alle zu klein.

Meine Mutter fing jedoch an, uns zu imitieren, so zerbiss sie beispielsweise Schuhe und nagte Kabel an. Deshalb suchten die Zieheltern für uns ein neues Zuhause, indem sie uns über das Internet zu vermitteln versuchten.



Das neue Herrchen

Als meine Schwester und ich miteinander am Samstag spielten, klingelte es. Ich wusste überhaupt nicht, wer es ist. Da kamen zwei Menschen die Treppe herauf und begrüssten meinen Ziehvater.

Lili, Mama und ich freuten uns, wie üblich, wenn jemand kommt. Wir schnüffelten an diesen beiden Menschen, die sich auch zu uns herunter beugten. Sie streichelten uns und sprachen über uns mit meinen Zieheltern.

Lili und ich verstanden nicht, über was die Menschen redeten. Nur Mama hatte wohl eine Ahnung, weil sie die Einzige war, die sich nicht wohl gesonnen reagierte. Sie lief aufgeregt hin und her, während wir uns unter einem Schrank versteckten.Sie ahnte etwas! Aber was?


Der Abschied

Mein Ziehvater rief uns aber wir wollten nicht zu ihn gehen. Er kam zum Schrank unter dem wir lagen und holte uns hervor. Dann gab er Lili dem einen Mann und ich musste zu dem Anderen.

Die beiden Männer beugten sich mit uns auf dem Arm nach unten, wo meine Mama stand. Sie küsste uns, aber irgendwie war dieser Kuss nicht so wie sonst! Die Männer standen wieder auf und verabschiedeten sich von meinem Zeihvater! Dann gingen sie mit uns die Treppen herunter auf die Straße, wo ein Auto stand, was der Mann , auf dessen Arm ich war öffnete!

Die Fahrt

Der Mann ( Claus ) auf dessen Arm ich war, setze mich ins Auto nach hinten und Lili kam mit dem anderen Mann ( Jörg ) zu mir. Claus sagte zu uns, das wir jetzt eine Weile fahren müssen. Lili und ich schauten uns an und plötzlich wurde uns etwas klar. Die nehmen uns mit und Mama werde wir wohl nie mehr sehen. Mir wurde schlecht, so schlecht das ich mich bei der Fahrt übergeben musste, selbst als ich spürte das ich Kaka machen muss, konnte ich es nicht mehr halten, sodass ich ins Auto machen musste!

Claus sagte mit ruhiger Stimme: "Das macht doch nichts!"
"Du brauchst dich nicht aufregen!"
Ich merkte zwar das er es gut meint, aber das half nichts!
Ich musste mich erneut übergeben!

Lili ging es gut! Sie schlief die meiste Zeit auf Jörg seinem Schoss, was ich gar nicht verstehen konnte!

Wir machten auch mal eine Pause während der Fahrt, schließlich musste Claus das Auto so gut es ging sauber machen, und Lili, Die ging während dessen Gassi! Sie machte alles! Und Ich? Mir ging es scon etwas besser aber ein Geschäft konnte ich nicht mehr machen! Dann Fuhren wir weiter!

Nach ca 3 Stunden waren wir endlich da, das dachte ich zumindest. Wir waren in Offenbach soviel hatten wir verstanden, nur wieso? Wir hörten Kinder als wir Treppen in einem Haus hoch getragen wurden. Eine Tür ging auf und ca sieben Kinder und drei Erwachsene standen da und freuten sich uns zu sehen!

Besonders ein Junge ( Dennis ) wollte sich mit mir beschäftigen. Er freute sich sehr!

Und Lili? Auch bei ihr war ein Junge ( Nico ), ein Mädchen ( Veronica ) und eine Frau ( Jana ) die wohl auf sie gewartet haben.

Wir waren ca eine Stunde da und dann nahm mich Claus wieder auf den Arm und Jörg nahm Lili. Wir gingen dann mit Jana, Veronica und Dennis wieder zum Auto und fuhren los. 20 Minuten später waren wir bei Jana Wir gingen alle kurz hoch und dann fuhr Dennis, Claus und ich wieder mir dem Auto.

Wir holten kurz einen Jungen ( Robin ) ab, auch er hat einen Hund ( Alina ) mit der ich mich sofort angefreundet habe.

Dann gingen wir noch kurz Gassi und dann in eine Wohnung und Claus sagte zu mir: " Pass auf, ab jetzt wirst du hier wohnen"


Die neue Welt

Als Claus mir das sagte, bin ich sofort von Zimmer zu Zimmer gelaufen und habe zu aller erst alles begutachtet! Es gefiel mir!

Da war ein großer Korb extra für mich mit zwei Decken drin. Ein Napf der mit Wasser und Futter gefüllt war.

Ich dachte nur: " Hier kann man leben!"

Dennis und Robin gingen ins Bett, zuerst wollte ich im Zimmer mit meinem Korb bei Ihnen schlafen aber irgendwie fühlte ich mich nicht richtig wohl, was Claus wohl merkte.

Er nahm meinen Korb und trug ihn in sein Zimmer. Ich legte mich rein und wollte schlafen aber auch da ging es nicht. Claus sagte: "Na gut. Dann komm zu mir ins Bett." Das tat ich dann auch und endlich, ich konnte einschlafen.

Das war mein erster Tag mit meiner neuen Familie.


29.8.06 16:17





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